Pöschko

Pöschko

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Pöschko

aus Budweis (Böhmen)


Die Familie Pöschko aus Budweis in Böhmen, deren Stammvater der am 24. April 1894 geborene und am 27. April 1977 verstorbene Bäcker in Esslingen Johann Pöschko ist, führt folgendes Wappen:

In rotem Schild eine silberne geharnischte Faust, überhöht von einer silbernen Computer-Tastatur.

Auf dem Helm mit schwarz-goldener Decke eine goldene geharnischte Faust.

Dieses Wappen nahm der Sohn des genannten Stammvaters, der am 2. April 1943 in Budweis geborene Historiker, Hochschullehrer und Psychotherapeut in Remseck am Neckar Dr. phil. Hans Helmut Pöschko, anlässlich seines fünfzigsten Geburtstag am 2. April 1993 an. HERALDRY INTERNATIONAL stellte ihm anlässlich dieses Ereignisses folgenden Wappenbrief aus:

„Allen und jedwedem bekennen öffentlich mit diesem Brief und Urkund allermänniglich wir, der ehrenwerte Herold und Sekretar von HERALDRY INTERNATIONAL, das ist die Internationale Gesellschaft für Heraldik, daß alldieweil der am 2ten April 1943 in Budweis geborene Historiker, Hochschullehrer und Psychotherapeut doctor philosophiae Hans Helmut Pöschko, Sohn des Johann Pöschko, der die Welt erblickte am 24ten April 1894 und ins Grab sank am 27ten April 1977, und seiner ehemäßigen Gattin Maria, geborene Zeiml, am heutigen Tage das fünfzigste Lebensjahr rundet und er seine Tage bislang in Ehrbarkeit, Redlichkeit, Tugend und Vernunft verbracht und uns und der Wissenschaft und nicht zuletzt der Computerei manchen getreuen Dienst getan hat und hinfür tun mag und soll, er von uns für würdig befunden wurde, für und zu ewigen Weltzeiten ein Wappen zu haben, führen und gebrauchen zu allen jeglichen redlichen und ehrlichen Sachen und Geschäften, an allen Orten und Enden zu Schimpf und Ernst, und zu zeigen in Streiten, Stürmen, Kämpfen, Stechen, Gefechten auf Panieren, Gezelten, Siegeln, Petschaften und Kleinodien von jedermann ungehindert nach freien Notdürften und Wohlgefallen gänzlich ohne Eintrag, sich dessen zu erfreuen und bedienen in allen weltlichen Sachen, und alle Rechte, Vorteile und Ehren davon zu genießen, und wir es kraft unseres Amtes für recht und billig erachten, daß der vorgenannte Hans Helmut Pöschko nachfolgend beschriebenes und nebenan recht zierlich gemaltes und mit Farben ausgestrichenes Wappen und Kleinod erhalte:

In rotem Schild eine silberne geharnischte Faust, überhöht von einer silbernen Computer-Tastatur.

Auf dem Helm mit schwarz-goldener Decke eine goldene geharnischte Faust.

Dies aber sei zur ewigen Erinnerung und Anzeigung dargetan: Die geharnischte Faust bedeutet Kraft vulgo power und Zorn des Gerechten über die Ungerechten, aber ist auch ein Zeichen besundlicher Kenntnis und Wissenschaft in der artigen Kunst des Streitens, Stürmens, Stechens und Kämpfens mit allerlei Waffen als da sind Spieße, Stangen, Lanzen, Keulen, Schwerter zu Fuß und zu Pferde in ehrlichen Turneien, Tjosten und Buhurten, beim Rennen, Rotten, Ringen, Springen, Stechen, Brechen, Fechten, Schirmen, wenn auch mehr auf dem Papier als auf dem Platz, wofür vorgenannter Hans Helmut Pöschko füglich promoviert und doktoriert wurde, alldieweil diese Kunst auch auf dem campus universitatis und nicht zuletzt in der Computerei höchlichst von Nutzen ist, deren Geheimnis und Wissenschaft der ehrenwerte Hans Helmut Pöschko sich neuerdings befleißigt. Dann so die Farben Rot und Silber im Wappenschild des Königs und Reichskurfürsten von Böhmen, und Schwarz und Gold in seinem Kleinod zu sehen sind, wollen wir, daß dieselben Farben im vorbestimmten Wappen und Kleinod die Herkunft des doctor Hans Helmut Pöschko aus Böhmen bedeuten.

Zum Zeugnis dessen schreiben wir, der ehrenwerte Herold und Sekretar der vorgenannten Gesellschaft, unter diesen Brief unseren Namen und heften die Siegel unserer Ämter an diesen Brief an diesem 2ten April im Jahre des Herrn Eintausendneunhundertdreiundneunzig.“